DE policy/Mitmachen

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Mitmachen!


Jede und jeder kann mithelfen, Freiem Wissen eine Stimme zu geben. Hier zeigen wir einige Wege zur Beteiligung an der politischen Arbeit von Wikimedia Deutschland e. V. auf. Auch außerhalb dieser Aktivitäten kann man uns in der Geschäftsstelle gern ansprechen oder bei Interesse mit einer Mail an politik@wikimedia.de in unseren E-Mail-Verteiler aufgenommen werden.

Aktuelle Aktivitäten[edit]


AG Politik und Gesellschaft

Die Mitgliederversammlung des Vereins Wikimedia Deutschland hat im November 2016 die Einrichtung einer zunächst auf ein Jahr angelegten Arbeitsgemeinschaft Politik und Gesellschaft beschlossen. An dieser Stelle halten wir Platz vor, damit die AG sich präsentieren kann.

Die AG richtet sich an alle Vereinsmitglieder, die sich regelmäßig mit anderen politikinteressierten Mitgliedern auch bei persönlichen Treffen austauschen wollen. Ein erstes Treffen fand am 3. Juni 2017 in der WMDE-Geschäftsstelle in Berlin statt. Leiter der AG ist Nikolas Becker.
  • EU-Urheberrechtsreform: Wie geht es weiter?

Wikimedia Deutschland und viele andere Organisationen engagieren sich dafür, dass die derzeit laufende EU-Urheberrechtsreform zu einem guten Rechtsrahmen für das freie Wissen und das freie Internet führt. So konnte im Juli eine Version des Reformvorschlags abgewehrt werden, der unter anderem Uploadfilter für Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten vorsah. Nun geht es weiter: Am 12. September stimmt das Europäische Parlament über neue Änderungsanträge zum ursprünglichen Vorschlag der Europäischen Kommission ab. Die europäischen Wikimedia-Organisationen, Mitglieder der Free Knowledge Advocacy Group EU und die Wikimedia Foundation arbeiten daran, dass bis dahin Änderungen, die das freie Wissen schützen und erweitern, auf dem Tisch liegen. Wer uns dabei unterstützen will oder weitere Infos dazu möchte:

Mehr Infos und Mitmach-Möglichkeiten zur EU-Urheberrechtsreform

  • Politik zum Mitmachen: Mitgliedermobilisierung zur EU-Urheberrechtsreform

Wir suchen Vereinsmitglieder, die sich etwas Zeit nehmen, um uns in losen Abständen bei Einzelaktionen zu helfen. Meist geht es dabei um koordinierte Kontaktaufnahme mit Abgeordneten, um die Sammlung von Ideen oder die Verbreitung von Informationen und Aufrufen. Im Gegenzug bieten wir einen Blick hinter die politischen Kulissen in Brüssel und Berlin, persönliche Zusammenarbeit mit dem Politik-Team von Wikimedia und die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen die Zukunft des Freien Wissens mitzugestalten.

  • "Community kann Kontext. Filter nicht." - Kampagne gegen die Einführung von automatisierten Uploadfiltern

Auf Initiative der EU-Kommission wird in der Europäischen Union eine Reform des Urheberrechts vorangetrieben. Ein Schwerpunkt ist die geplante Einführung von Upload-Filtern für alle Plattformen, auf denen nutzergenerierte Inhalte vorkommen. Sollten diese Filter EU-weit vorgeschrieben werden, können auf community-basierte Projekte wie die Wikipedia große Probleme zukommen. Darum setzen wir uns für eine Streichung des Artikels 13 aus dem Vorschlag für eine neue Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt ein. Mehr Infos zum aktuellen Stand und möglichen Beteiligungsmöglichkeiten in unserem Blogbeitrag Etappensieg fürs freie Internet.

  • Wunschliste der Community für freigegebene Inhalte öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten in DE, AT und CH

Viele der mit Rundfunkgebühren finanzierten Eigenproduktionen von ARD, ZDF & Co. sind zwar auf Portalen wie YouTube zu finden, sind aber sowohl technisch als auch rechtlich nicht für die Wikipedia und sonstige Wikimedia-Projekte einsetzbar. Das wollen wir ändern, indem wir im Dialog mit den Rundfunkanstalten darauf hinarbeiten, dass mehr von den dortigen Inhalten in bearbeitbaren Formaten und rechtlich freigegeben verfügbar gemacht werden. Die oben verlinkte Wunschliste ist ein erster Anfang, um zeigen zu können, wo überall solche Inhalte nützlich wären. Das Engagement in dieser Richtung reicht auch bis in die WP-Redaktion Film und Fernsehen hinein.

Das Urheberrecht ist nicht fürs Internet gemacht.jpg

Vergangene Aktivitäten[edit]


Mit Hilfe eines Deliberationsforums erarbeiteten wir gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins eine inhaltliche Position zum Thema "Vertrauen in Information": Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten rund um die Vertrauenswürdigkeit von Informationen und gezielte Desinformation über digitale Medien, stellt sich für uns als Verein die Frage: Welche Rolle soll WMDE in Zukunft für unsere Mitglieder, Communities, Außenstehende und die Zivilgesellschaft zum Thema „Vertrauen in Informationen” und Quellenkritik einnehmen? Eindrücke des Forums finden sich auf Wikimedia Commons.

Mit 12 Klicks verrät der Digital-O-Mat Wählerinnen und Wählern, mit welcher Partei sie bei netzpolitischen Themen auf einer Wellenlänge liegen. Zunächst für die Landtagswahl in NRW am 14.05.2017 konzipiert, hat die Koalition Freies Wissen, zu der Wikimedia Deutschland, Bündnis Freie Bildung, Chaos Computer Club, Digitale Gesellschaft, Freifunk, Free Software Foundation Europe, Open Knowledge Foundation Deutschland und Mozilla Deutschland gehören, auch einen Digitalomaten zur Bundestagswahl 2017 entwickelt.

  • Diskussionsseite zur Problematik rund um Abmahnungen bei Nutzung von Commons-Inhalten

Schon seit längerem gibt es Meinungsverschiedenheiten, ob und wann Abmahnungen ein angemessenes Mittel darstellen, um auf wirkliche oder vermeintliche Fehler bei der CC-lizenzkonformen Nutzung von Wikipedia-Texten und Medieninhalten von Wikimedia Commons zu reagieren. Die deutschsprachige Wikipedia-Community hat dazu bereits mehrere formelle Meinungsbilder abgehalten. Wikimedia Deutschland als Verein möchte mit der o.g. Diskussionsseite die Meinungsbildung fördern und dazu das Problem in allen Facetten darstellen.

  • Thementisch Politik im Rahmen der 20. Mitgliederversammlung von WMDE am 17. Juni 2017 in Bamberg im Rahmenprogramm auf dem "Jahrmarkt des Freien Wissens".
  • Veranstaltungsreihe "EU-Urheberrechtsreform erklärt" gemeinsam mit Mozilla
  • Deliberationsforum #01 im Wikipedia:Kontor Hamburg am 20. November 2016 zur Frage, ob und ggf. wie sich WMDE zum so genannten "Recht auf Vergessenwerden" positionieren soll
  • Community-Abstimmung zur Priorisierung der politischen Ziele für 2017 im Rahmen der WMDE-Jahreplanung (Sommer 2016)