Bearbeiten als IP: Verbesserung der Privatsphäre und Verminderung des Missbrauchs

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Ideas for privacy enhancement (discuss)  · Improving anti-vandalism tools (discuss)


Überblick

In den vergangenen Jahren wurde den Internetbenutzenden bewusster, welche Bedeutung die Kenntnis des Sammelns ihrer privaten Daten hat. Regierungen verschiedener Länder haben neue Gesetze erlassen, um die Privatsphäre der Nutzenden besser zu schützen. Die Abteilungen der Wikimedia Foundation für Rechtsfragen und Verhaltensregeln verfolgen aufmerksam die Entwicklungen in verschiedenen Rechtssystem in der ganzen Welt. Sie wollen die Privatsphäre der Nutzenden bestmöglich zu schützen, die Erwartungen der Nutzenden bestmöglich zu erfüllen und die Werte der Wikimedia Bewegung zu bewahren. Vor diesem Hintergrund wurden wir gebeten, eine technische Verbesserung der Projekte zu prüfen und einzuleiten. Wir müssen das mit Euch zusammen machen.

MediaWiki speichert und veröffentlicht die IP-Adressen von nicht-registrierten Beitragenden als Teil ihrer Signatur, in der Seitenhistorie und in Logs. MediaWiki macht die IP-Adressen für alle sichtbar, die unsere Websites besuchen. Die Veröffentlichung dieser IP-Adressen kompromittiert die Sicherheit und Anonymität dieser Nutzenden. In einigen Fällen führt sie sogar zum Risiko der staatlichen Verfolgung. Obgleich wir unseren Nutzenden sagen, dass ihre IP-Adressen sichtbar sein werden, verstehen nur wenige die Ausmaße dieser Information. Wir arbeiten an einem stärkeren Schutz der Privatsphäre für nicht-registrierte Beitragende, indem wir deren IP-Adresse verschleiern, wenn sie zu den Projekten beitragen ganz so wie durchschnittliche Lesende die IPs von angemeldeten Nutzenden nicht sehen können. Dazu wird die Schaffung eines Nutzendennamens für maskierte IPs gehören. Dieser Nutzendenname wird automatisch generiert, aber von Menschen lesbar sein. Wir haben verschiedene Ideen dazu, wie wir das am besten umsetzen können. Du kannst Kommentare hinterlassen, um uns Deine Bedürfnisse mitzuteilen.

Wikimedia Projekte haben sehr gute Gründe für das Speichern und Veröffentlichen von IP-Adressen: sie spielen eine wesentliche Rolle bei der Abwehr von Vandalismus und Belästigung in unseren Wikis. Es ist sehr wichtig, das Sichtende, Administrierende und Funktionstragende Werkzeuge haben, um Vandalierende, Sockenpuppen, Bearbeitende mit Interessenkonflikten und andere böswillig agierende zu identifizieren und zu blockieren.

Wir wollen mit Dir zusammenarbeiten, um Wege zu finden, um die Privatsphäre unserer Nutzenden zu schützen. Gleichzeitig sollen Anti-Vandalismus-Werkzeuge weiterhin so funktionieren, wie sie es bisher tun. Der wichtigste Teil dieser Entwicklung neuer Werkzeuge ist die Unterstützung des Anti-Vandalismus. Wenn das getan ist, hoffen wir an dem Schutz der IP-Adressen in unseren Wikis arbeiten zu können – einschließlich der Begrenzung der Anzahl von Leuten, die die IP-Adressen anderer Nutzenden sehen können und der Reduzierung der Speicherdauer der IP-Adressen in unseren Datenbanken und Logs. Es ist wichtig zu beachten, dass ein kritischer Teil dieser Arbeit sein wird, dass unsere Wikis weiterhin Zugriff auf gleichwertige – oder besssere – Anti-Vandalismmus-Werkzeuge haben und nicht dem Risiko ausgesetzt werden, missbraucht zu werden.

Das Ziel der Wikimedia Foundation ist es, ein Set von Moderationswerkzeugen zu schaffen. Diese Werkzeuge sollen die Notwendigkeit beseitigen, dass alle direkten Zugriff auf die IP-Adressen haben. Mit dieser Evolution unserer Moderationswerkzeuge werden wir in der Lage sein, die IPs der nicht-registrierten Benutzenden-Konten zu maskieren. Wir sind uns bewusst, dass diese Änderung die gegenwärtigen Moderationsarbeitsabläufe beeinflussen wird. Wir wollen sicherstellen, dass die neuen Werkzeuge eine effektive Moderation ermöglichen, die Projekte vor Vandalismus beschützen und die Aufsicht der Gemeinschaft unterstützt.

Wir erreichen die Entscheidungspunkt nur, wenn wir partnerschaftlich mit CheckUsers, Stewards, Admins und anderen Vandalismusbekämpfenden zusammenarbeiten.

Das ist ein sehr herausforderndes Problem. Es gibt Risiken für unsere Fähigkeit, unsere Wikis zu beschützen, wenn wir Fehler machen. Darum haben wir uns jahrelang darum gedrückt. Aber im Licht der aufkommenden Standards für den Schutz der Privatsphäre im Internet, neuen Gesetzen und geänderten Erwartungen der Nutzenden glaubt die Wikimedia Foundation, dass es nun Zeit ist, dieses Problem anzugehen.

Werkzeuge

Wie zuvor erwähnt, ist unser oberstes Ziel, unseren Communities bessere Anti-Vandalismus-Werkzeuge zur Verfügung zu stellen. Das soll eine bessere Moderationserfahrung für unsere Vandalismusbekämpfenden bieten. Gleichzeit arbeiten wir daran, IP-Adressen weniger wichtig für sie zu machen. An anderer wichtiger Grund dafürist, dass IP-Adressen schwer zu verstehen und nur für technisch versierte Nutzende äußerst nützlich sind. Das erschafft für neue Nutzende ohne technischen Hintergrund eine Barriere für den Einstieg in Funktionsrollen. Durch die Arbeit mit IP-Adressen gibt es eine größere Lernkurve für sie. Wir hoffen zu erreichen, dass Moderationswerkzeuge von allen auch ohne große Vorkenntnisse verwendet werden können.

Wir haben uns entschieden, uns zuerst darauf zu fokussieren, das CheckUser-Tool flexibler, mächtiger und einfacher bedienbar zu machen. Es ist ein wichtiges Werkzeug, dass der Notwendigkeit dient, in vielen unserer Projekte böswillige Akteure aufzuspüren und zu blockieren (insbesondere Langzeittäter). Das CheckUser-Tool wurde viele Jahre schlecht verwaltet. Es wirkt darum veraltet und es fehlen notwendige Funktionen.

Wir erwarten zudem einen Anstieg der Anzahl von Nutzenden, die CheckUser in unseren Projekten werden möchten, wenn das IP-Maskieren angeschaltet wird. Das erneuerte die Notwendigkeit für eine bessere, einfachere CheckUser-Erfahrug für unsere Nutzenden. Darum verbrachte das Team der Anti-Belästigungs-Werkzeuge das vergangene Jahr damit, das CheckUser-Tool zu verbessern – um es deutlich effizienter und nutzendenfreundlicher zu machen. Bei dieser Arbeit wurden eine Menge ausstehender Funktionswünsche der Community berücksichtigt. Wir haben während des Projekts stetig mit den CheckUsern und Stewards gesprochen. Wir haben unser bestes gegeben, um deren Erwartungen zu erfüllen. Die neuen Funktionen sollen in allen Projekten im Oktober 2020 freigeschaltet werden.

Die nächste Funktion, an der wir arbeiten, ist IP info. Wir haben uns für dieses Projekt nach eine Runde von Beratungen in sechs Wikis entschieden. Die Beratungen haben uns geholfen, die Anwendungsfälle für die Nutzung von IP-Adressen in unseren Projekten einzugrenzen. Es wurde früh klar, dass IP-Adressen einige kritische Informationen bieten, die die Patroller brauchen, um ihre Rollen effektiv auszufüllen. Das Ziel von IP Info war darum, wesentliche Informationen über eine IP-Adresse schnell und einfach anzuzeigen. IP-Adressen bieten wichtige Informationen, wie Ort, Organisation, mögliche verwendung von Tor/VPN-Knoten und rDNS, um nur einige Beispiele zu nennen. Indem wir das schnell und einfach ohne externe Werkzeuge anzeigen, die nicht alle verwenden kann, hoffen wir den Patrollern ihre Arbeit zu erleichtern. Die zur Verfügung gestellten Informationen sind unspezifisch genug, um die Privatsphäre der anonymen Nutzenden nicht zu gefährden. Gleichzeitig sind es genug Informationen, damit die Patroller qualifizierte Entscheidungen zu einer IP-Adresse treffen können.

Nach IP Info werden wir uns auf die Funktion Ähnliche Bearbeitende finden konzentrieren. Wir werden ein Maschinenlernmodell verwenden, dass mit CheckUsers zusammenarbeitet und mit historischen CheckUser-Daten trainiert wird, um Nutzendenverhalten zu vergleichen und zu markieren, wenn zwei oder mehr Nutzende sich zu ähnlich zu verhalten scheinen. Das Modell wird berücksichtigen, auf welchen Seiten Nutzende aktiv sind, ihre Schreibstile, Bearbeitungszeiten etc. um Vorhersagen zur Ähnlichkeit zweier Nutzender zu treffen. Wir kommen unserer Sorgfaltspflicht nach, indem wir sicherstellen, dass das Modell zu akkurat wie möglich ist.

Wenn es fertig ist, gibt es vieles, was so ein Modell tun kann. In einem ersten Schritt werden wir es verwenden, damit CheckUsers Sockenpuppen einfach und ohne viel händische Arbeit auffinden kann. Für die Zukunft können wir darüber nachdenken, wie dieses Werkzeug mehr Leuten zur Verfügung stellen können und es verwenden können, um bösartige Sockenpuppenringe und Falschinformationskampagnen aufzuspüren.

Du kannst auf unserer Projektseite für Werkzeuge mehr erfahren und Kommentare hinterlassen.

Motivation

Wir, die wir hieran arbeiten, tun das, weil die Teams für Recht und Öffentliche Richtlinien uns angewiesen hat, den Umgang der Projekte mit IP-Adressen zu verbessern, um mit den gegenwärtigen Datenschutzstandards, Gesetzen und Erwartungen der Nutzenden in Einklang zu stehen. Das ist tatsächlich der Hauptgrund.

Wir denken auch, dass auch andere zwingende Gründe gibt, daran zu arbeiten. Wenn Leute beitragen wollen und die Auswirkungen der öffentlichen Speicherung ihrer IP-Adressen nicht verstehen, dann führt der Wunsch, die Welt und das Wiki zu einem besseren Ort zu machen zu einem ungewollten Teilen ihrer persönlichen Daten mit der Öffentlichkeit. Das ist keine neue Diskussion: wir führen sie, seit es Wikimedia-Wikis gibt. Eine IP-Adresse kann verwendet werden, um den geografischen Ort, die Institution und andere persönlich zuortbaren Daten von Nutzenden herauszufinden, abhängig davon, wie die IP-Adresse zugeordnet wurde und von wem. Das kann manchmal bedeuten, dass eine IP-Adresse verwendet werden kann, genau zuzuordnen, wer eine Bearbeitung gemacht hat und von wo, insbesondere wenn es nur wenige Benutzende in einem geografischen Gebiet gibt. Bedenken wegen der Offenlegung von IP-Adressen in unseren Projekten wurden immer wieder von unseren Communities vorgebracht und in der gesamten Wikimedia Bewegung wurde seit mindestens 15 Jahren diskutiert, wie dieses Problem gelöst werden könnte. Hier ist eine (unvollständige) List einiger vorangegangener Diskussionen zum Thema.

Wir erkennen an, dass es sich um ein kniffliges Thema handelt. Es hat das Potenzial, Arbeitsabläufe zu unterbrechen, die wir sehr schätzen, und wirklich nicht unterbrechen wollen. Wir machen diese Arbeit nur aus einem sehr guten Grund. Das sind unabhängig voneinander wichtige Themen und zusammen haben sie uns zu diesem Projekt inspiriert: unser eigenes Bedürfnis und unsere Verpflichtung, die zu schützen, die zu den Wikis beitragen wollen und die Entwicklungen in der Welt, in der wir leben, und Online-Umgebung, in der die Projekte existieren.

Forschung

Siehe auch: Research:IP masking impact report.

Ein von der Wikimedia Foundation unterstützter Bericht zum Einfluss, den IP-MAskierung auf unsere Community haben wird.

Einfluss der IP-Maskierung

IP-Adressen sind wertvoll als halbverlässliche Identifizierungsmerkmale, die von den damit verbundenen Nutzenden nicht so einfach manipuliert werden können. Abhängig vom Provider und der Gerätekonfiguration sind die Informationen aus der IP-Adresse nicht immer akkurat oder präzise. Zudem sind tiefe technische Kenntnis und Erfahrung notwendig, um die IP-Adressen bestmöglich zu nutzen. Trotzdem müssen Administrierende derzeit keine solche Erfahrung nachweisen, um Zugriff zu haben. Diese technische Information wird verwendet, um, wenn möglich, zusätzliche Informationen zu stützen (genannt “Verhaltenswissen”, engl. “behavioural knowledge”). Die aus der IP-Adresse gewonnenen Informationen haben einen wesentlichen Einfluss auf die Richtung der administrativen Handlungen.

Auf der sozialen Seite war die Frage, ob nicht-registrierte Nutzende Bearbeitungen vornehmen dürfen, Gegenstand einer umfangreichen Diskussion. Derzeit ist die Tendenz, nicht-registrierten Nutzenden das Bearbeiten zu erlauben. Die ist eingerahmt von dem Bedürfnis, Vandalismus Einhalt zu gebieten gegenüber der Erhaltung der Möglichkeit pseudo-anonymen Bearbeitens und dem Senken der Barriere zum Einstieg in die Bearbeitung. Man geht von einer Voreingenommenheit gegenüber nicht-registrierten Nutzenden aus, da sie mit Vandalismus in Verbindung gebracht werden. Das spiegelt sich auch als algorithmische Voreingenommenheit in Werkzeugen wir ORES wider. Zusätzlich gibt es wesentliche Kommunikationsprobleme, wenn man sich an nicht-registrierte Nutzende wenden will. Dies ergibt sich vor allem daraus, dass sie keine Meldungen erhalten können und weil es keine Garantie gibt, dass die richtige Person die Nachrichten liest, die man auf der Diskussionsseite eines IP-Accounts hinterlässt.

Was die potenziellen Auswirkungen der IP-Maskierung betrifft, so wird sie erheblichen Einfluss auf die Arbeitsabläufe der Administratoren haben und kann die Belastung für CheckUsers kurzfristig erhöhen. Falls oder wenn IP-Adressen maskiert werden, sollten wir erwarten, dass die Fähigkeit unserer Admins, Vandalismus zu verwalten, stark beeinträchtigt wird. Dies kann durch die Bereitstellung von Werkzeugen mit gleichwertiger oder größerer Funktionalität gemildert werden, aber wir sollten mit einer Übergangszeit rechnen, die durch eine reduzierte Effektivität der Admins gekennzeichnet ist. Um die Arbeit unserer Administratoren angemessen zu unterstützen, müssen wir darauf achten, die folgenden Funktionen, die derzeit von IP-Informationen erfüllt werden, beizubehalten oder Alternativen dazu bereitzustellen:

  • Effektivität und Sicherheitenabschätzung blockieren
  • Eine Möglichkeit, Ähnlichkeiten oder Muster unter unregistrierten Benutzern zu erkennen, wie z. B. geografische Ähnlichkeit, bestimmte Institutionen (z. B. wenn Bearbeitungen von einer Schule oder Universität kommen)
  • Die Möglichkeit, bestimmte Gruppen nicht-registrierter Nutzender anzusprechen, z. B. Vandalen, die wechselnde IPs innerhalb eines bestimmten Bereichs haben
  • Orts- oder institutionsspezifische Aktionen (nicht notwendigerweise Sperren); z. B. die Möglichkeit, festzustellen, ob Bearbeitungen von einem offenen Proxy oder einem öffentlichen Ort wie einer Schule oder öffentlichen Bibliothek vorgenommen werden.

Je nachdem, wie wir mit temporären Konten oder Identifikatoren für nicht-registrierte Nutzende umgehen, können wir die Kommunikation mit nicht-registrierten Nutzenden verbessern. Die zugrundeliegenden Diskussionen und Bedenken bezüglich des unregistrierten Editierens, des anonymen Vandalismus und der Voreingenommenheit gegenüber nicht-registrierten Nutzenden werden sich wahrscheinlich nicht wesentlich ändern, wenn wir IPs maskieren, vorausgesetzt, wir behalten die Möglichkeit, Projekte zu bearbeiten, während sie abgemeldet sind.

CheckUser-Arbeitsablauf

Während unseres Prozesses zur Entwicklung des neuen Special:Investigate-Werkzeugs haben wir CheckUser zu mehreren Projekten befragt. Basierend auf Interviews und Walkthroughs von realen Fällen haben wir den allgemeinen CheckUser-Arbeitsablauf in fünf Abschnitte unterteilt:

  • Triaging: Bewertung der Fälle auf Machbarkeit und Komplexität.
  • Profiling: Erstellen eines Verhaltensmusters, das die nutzende Person hinter mehreren Konten identifiziert.
  • Checking: Untersuchung von IPs und Benutzeragenten mit dem CheckUser-Werkzeug.
  • Beurteilung: Abgleich dieser technischen Informationen mit den im Schritt Profiling ermittelten Verhaltensinformationen, um eine endgültige Entscheidung über die zu ergreifenden administrativen Maßnahmen zu treffen.
  • Closing: Berichterstattung über das Ergebnis der Untersuchung auf öffentlichen und privaten Plattformen, falls erforderlich, und angemessene Archivierung der Informationen für die zukünftige Verwendung.

Wir haben auch mit Mitarbeitern von Trust and Safety zusammengearbeitet, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das CheckUser-Werkzeug in die Untersuchungen der Wikimedia Foundation und die Fälle, die an T&S eskaliert werden, einfließt.

Die häufigsten und offensichtlichsten Schmerzpunkte drehten sich alle um die nicht-intuitive Informationsdarstellung des CheckUser-Tools und die Notwendigkeit, jeden einzelnen Link in einem neuen Tab zu öffnen. Dies führte zu massiver Verwirrung, da die Masse der Tabs schnell außer Kontrolle geriet. Erschwerend kommt hinzu, dass die Informationen, die CheckUser anzeigt, sehr technisch und auf den ersten Blick nicht leicht zu verstehen sind, so dass die Tabs schwer zu verfolgen sind. Alle Interviewten gaben an, dass sie auf separate Software oder physisch auf Stift und Papier zurückgriffen, um den Überblick über die Informationen zu behalten.

Wir haben auch einige grundlegende Analysen der Sockenpuppenuntersuchungen der englischsprachigen Wikipedia-Seite durchgeführt, um einige grundlegende Metriken zu erhalten, wie viele Fälle sie bearbeiten, wie viele abgelehnt werden und wie viele Sockenpuppen ein bestimmter Bericht enthält.

Verwendung von IP-Adressen für das Patrolling

Frühere Forschungen über das Patrolling in unseren Projekten haben sich im Allgemeinen auf die Arbeitsbelastung oder den Arbeitsablauf von Patrouillierenden konzentriert. Die jüngste Studie Patrolling on Wikipedia konzentriert sich auf die Arbeitsabläufe der Patrouillierenden und die Identifizierung potenzieller Bedrohungen für die aktuellen Anti-Vandalismus-Praktiken. Ältere Studien, wie die New Page Patrol survey und die Patroller work load study, konzentrieren sich auf die englischsprachige Wikipedia. Sie befassen sich ebenfalls ausschließlich mit der Arbeitsbelastung der Patrouillierenden und insbesondere damit, wie sich die Bot-Patrolling-Werkzeuge auf die Arbeitsbelastung der Patrouillierenden ausgewirkt haben.

In unserer Studie wurde versucht, aus fünf Ziel-Wikis zu rekrutieren:

  • Japanischsprachige Wikipedia
  • Niederländischsprachige Wikipedia
  • Deutschsprachige Wikipedia
  • Chinesischsprachige Wikipedia
  • Englischsprachige Wikiquote

Sie wurden wegen der der bekannten Einstellungen zu IP-Bearbeitungen, dem Prozentsatz der monatlichen Bearbeitungen, die von IPs vorgenommen wurden, und anderen einzigartigen oder ungewöhnlichen Umständen ausgewählt, mit denen IP-Bearbeitende konfrontiert sind, nämlich die Verwendung der Funktion "Pending Changes" (eine Art "gesichtete Versionen") und die weit verbreitete Verwendung von Proxies. Die Teilnehmenden wurden über offene Aufrufe auf Village Pumps oder dem lokalen Äquivalent rekrutiert. Wo möglich, haben wir auch auf Wiki-Botschaftsseiten gepostet. Leider hatten wir zwar Dolmetscherunterstützung für die Interviews selbst, aber keine Übersetzungsunterstützung für die Botschaften, was möglicherweise für die niedrigen Antwortraten verantwortlich war. Alle Interviews wurden über Zoom durchgeführt, wobei eine protokollierende Person anwesend war.

Die Ergebnisse früherer Studien bestätigend, fanden wir keine systematische oder einheitliche Verwendung von IP-Informationen. Außerdem wurden diese Informationen erst ab einer bestimmten Schwelle des Verdachts gesucht. Die meisten weiteren Untersuchungen verdächtiger Nutzendenaktivitäten beginnen mit öffentlich zugänglichen On-Wiki-Informationen, wie z. B. der Überprüfung früherer lokaler Bearbeitungen, globaler Beiträge oder der Suche nach früheren Sperren.

Präzision und Genauigkeit waren weniger wichtige Eigenschaften für IP-Informationen: Als wir sahen, dass eine ausgewählte IP-Informationsseite drei verschiedene Ergebnisse für den geografischen Standort derselben IP-Adresse lieferte, erwähnte einer unserer Interviewpartner, dass die Präzision des Standorts nicht so wichtig sei wie die Konsistenz. Das heißt, solange eine IP-Adresse konsistent als aus einem Land stammend angezeigt wurde, spielte es weniger eine Rolle, ob sie korrekt oder präzise war. Dies deckt sich mit unserem Verständnis davon, wie IP-Adressinformationen verwendet werden: als eine halbwegs eindeutige Information, die mit einem einzelnen Gerät oder einer einzelnen Person assoziiert wird und die für den Durchschnittsbürger relativ schwer zu fälschen ist. Die Genauigkeit oder Präzision der dem Benutzer zugeordneten Informationen ist weniger wichtig als die Tatsache, dass sie zugeordnet und schwer zu ändern sind.

Unsere Ergebnisse heben einige wichtige Designaspekte für das IP-Info-Werkzeug hervor:

  • Liefere auf einen Blick Schlussfolgerungen über Rohdaten
  • Die die wichtigsten Aspekte von IP-Informationen ab:
    • Geolokalisierung (wenn möglich auf Stadt- oder Bezirksebene)
    • Registrierte Organisation
    • Verbindungstyp (hoher Datenverkehr, wie von einem Rechenzentrum oder Mobilfunknetz, gegenüber niedrigem Datenverkehr, wie bei privatem Breitband)
    • Proxy-Status als binäres Ja oder Nein

Als ethischer Punkt wird es wichtig sein, erklären zu können, wie alle Schlussfolgerungen erreicht werden, und die Ungenauigkeit oder Unpräzision erklären zu können, die mit dem Abrufen von IP-Informationen einhergeht. Obwohl dies für die Patrouilleure, mit denen wir gesprochen haben, kein großes Problem darstellte, sollten wir, wenn wir ein Tool erstellen, das zur Begründung von Verwaltungsmaßnahmen verwendet wird, darauf achten, dass wir die Grenzen unseres Tools deutlich machen.

Updates

30. Oktober 2020

Wir haben die FAQ mit weiteren Fragen aktualisiert, die auf der Diskussionsseite gestellt wurden. Die Rechtsabteilung der Wikimedia Foundation hat auf Anfrage auf der Diskussionsseite eine Stellungnahme hinzugefügt, und wir haben sie hier auf der Hauptseite hinzugefügt. Auf der Diskussionsseite haben wir versucht, grob zu erklären, wie wir darüber denken, den Vandalenbekämpfenden Zugang zu den Daten zu geben, die sie brauchen, ohne dass sie CheckUser oder Admins sein müssen.

15. Oktober 2020

Diese Seite war größtenteils veraltet und wir haben uns entschlossen, Teile davon neu zu schreiben, um zu zeigen, wo wir im Prozess stehen. So sah sie früher aus. Wir haben sie mit den neuesten Informationen über die Werkzeuge, an denen wir arbeiten, und die Forschung aktualisiert, die Motivationen ausgearbeitet und ein paar Dinge in der FAQ hinzugefügt. Besonders relevant sind wahrscheinlich unsere Arbeit an der IP-Info-Funktion, das neue CheckUser-Werkzeug, das jetzt auf vier Wikis live ist, und unsere Forschung über den besten Weg, die IP-Identifikation zu handhaben: Lasst uns wissen, was Ihr braucht, die möglichen Probleme, die Ihr seht, und ob eine Kombination aus IP und einem Cookie für Eure Arbeitsabläufe nützlich sein könnte.

Stellungnahme der Rechtsabteilung der Wikimedia Foundation

Diese Stellungnahme der Rechtsabteilung der Wikimedia Foundation wurde auf Anfrage für die Diskussionsseite geschrieben und stammt aus diesem Kontext. Aus Gründen der Sichtbarkeit wollten wir, dass Ihr sie auch hier lesen können.

Hallo an alle. Dies ist eine Nachricht vom Legal Affairs-Team. Zunächst einmal möchten wir uns bei allen für ihre durchdachten Kommentare bedanken. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir als Juristen manchmal nicht alle Details unserer Überlegungen öffentlich teilen können; aber wir lesen Eure Kommentare und Perspektiven, und sie sind sehr hilfreich für uns bei der Beratung der Foundation.

In manchen Fällen müssen wir Einzelheiten unserer Arbeit oder unseren Rat an die Organisation vertraulich behandeln, und zwar aufgrund der Regeln der Rechtsethik und des Anwaltsgeheimnisses, die regeln, wie Anwälte mit Informationen über ihre Arbeit umgehen müssen. Wir sind uns bewusst, dass unsere Unfähigkeit, genau zu sagen, was wir denken und warum wir etwas tun oder nicht tun, in manchen Fällen frustrierend sein kann, so auch in diesem Fall. Obwohl wir nicht immer alle Details offenlegen können, können wir bestätigen, dass unsere allgemeinen Ziele darin bestehen, das Beste zu tun, um die Projekte und die Communities zu schützen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Foundation die geltenden Gesetze befolgt.

Innerhalb des Teams für Rechtsangelegenheiten konzentriert sich die Datenschutzgruppe darauf, sicherzustellen, dass die von der Foundation gehosteten Websites und unsere Praktiken der Datenerfassung und -verarbeitung im Einklang mit den einschlägigen Gesetzen, unseren eigenen Datenschutzrichtlinien und unseren Datenschutzwerten stehen. Wir sind der Meinung, dass der Schutz der Privatsphäre von Mitwirkenden und Lesenden notwendig ist, um die Erstellung, den Austausch und den Konsum von Freiem Wissen weltweit zu ermöglichen. Als Teil dieser Arbeit betrachten wir zunächst das geltende Recht, das durch ein Mosaik von Fragen, Bedenken und Wünschen der Nutzenden, Bedenken wegen der öffentlichen Leitlinien, organisatorischer Richtlinien und bewährter Praktiken der Branche ergänzt wird, um die datenschutzbezogene Arbeit der Foundation zu steuern. Auf der Grundlage dieser Eingaben entwerfen wir eine rechtliche Strategie für die Foundation, die unsere Herangehensweise an den Datenschutz und verwandte Themen bestimmt. In diesem speziellen Fall hat uns die sorgfältige Abwägung dieser Faktoren zu der Bemühung geführt, die IPs von nicht eingeloggten Editoren vor allen Besuchern der Wikimedia-Projekte zu verbergen. Wir können die genauen Details unserer Überlegungen oder die internen Diskussionen und Analysen, die dieser Entscheidung zugrunde liegen, aus den oben genannten Gründen bezüglich der rechtlichen Ethik und des Privilegs nicht darlegen.

Wir möchten betonen, dass die Einzelheiten, wie wir dies tun, flexibel sind; wir suchen nach dem besten Weg, dieses Ziel im Einklang mit der Unterstützung der Bedürfnisse der Community zu erreichen. Es liegen mehrere mögliche Optionen auf dem Tisch, und wir möchten sicherstellen, dass wir die Umsetzung in Partnerschaft mit Euch finden. Wir sind uns bewusst, dass Ihr vielleicht noch weitere Fragen habt, und wir möchten im Vorfeld klarstellen, dass wir in diesem Dialog möglicherweise nicht in der Lage sind, die Fragen zu beantworten, die rechtliche Aspekte haben. Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben, sich mit dieser Arbeit auseinanderzusetzen und ihre Meinungen, Bedenken und Ideen einzubringen.

FAQ

Frage: Werden Nutzende mit erweiterten Rechten, wie CheckUser, Admins und Stewards weiterhin Zugriff auf die IP-Adressen haben, wenn dieses Projekt abgeschlossen ist?

Antwort: Wir haben noch keine abschließende Antwort auf diese Frage. Im besten Fall sollten IP-Adressen von so wenig Leuten wie möglich eingesehen werden können (einschließlich WMF-Angestellten). Wir hoffen, den Zugang zu den IP-Adressen nur auf die Nutzenden einschränken zu können, die das brauchen.

Frage: Wie können Anti-Vandalismus-Werkzeuge ohne IP-Adressen funktionieren?

Antwort: Es gibt einige vielversprechende Ideen, wie man dieses Ziel erreichen kann. Zunächst könnten wir andere relevante Informationen über die Nutzenden anstelle der IP-Adressen anzeigen, die aber denselben Informationsgehalt bieten. Zusätzlich könnte es möglich sein, automatisch zu prüfen, ob zwei Accounts dieselbe IP-Adresse verwenden, ohne die IP-Adressen anzuzeigen - für Fälle von Sockenpuppen-Untersuchungen. Es ist auch möglich, dass Anti-Vandalismus-Werkzeuge weiterhin IP-Adressen verwenden, aber eingeschränkten Zugang haben. Wir müssen eng mit der Community zusammenarbeiten, um optimale Lösungen zu finden.

Frage: Wenn wir die IP-Adressen nicht sehen, was würden wir denn sehen, wenn Bearbeitungen von nicht-registrierten Nutzenden gemacht werden?

Antwort: Anstelle von IP-Adressen könnten Nutzende einen eindeutigen, automatisch generierten, menschenlesbaren Nutzendennamen sehen. Das könnte beispielsweise wie “Anonymous 12345” aussehen.

Frage: Wird der neue Nutzendenname für jede unregistrierte Bearbeitungen generiert werden?

Antwort: Nein. Wir wollen einige Methoden erstellen, um den generierten Nutzendennamen wenigstens teilweise persistent zu machen. Zum Beispiel könnte er mit einem Cookie, der IP-Adresse des Nutzenden, oder beidem verbunden werden.

Frage: Werdet ihr im Rahmen dieses Projektes auch die bestehenden IP-Adressen aus den Wikis entfernen?

Antwort: Wir werden für dieses Projekt keine existierenden IP-Adressen in der Historie, den Logs oder Signaturen verbergen. Es werden nur Bearbeitungen betroffen sein, die nach dem Start dieses Projekts gemacht werden.

Frage: Ist dieses Projekt das Ergebnis eines bestimmten erlassenen Gesetzes?

Antwort: Nein. Datenschutzstandards kommen in vielen Ländern und Regionen in der ganzen Welt auf, wie auch entsprechende Erwartungen der Nutzenden. Wir haben immer hart am Schutz der Privatsphäre der Nutzenden gearbeitet. Wir lernen weiterhin von den besten Umsetzungen und wenden sie auf Basis neuer Standards und Erwartungen an. Dieses Projekt ist der nächste Schritt unserer eigenen Evolution.

Frage: Wie ist der Zeitplan dieses Projekts?

Antwort: Wie oben erwähnt, werden wir keine verbindlichen Entscheidungen für dieses Projekt treffen, bevor wir Input von den Communities eingeholt haben. Wir wollen sinnvolle erste Schritte herausfinden, an denen ein Entwicklungsteam bald arbeiten kann. So können wir bald mit diesem Projekt starten, dass sehr lange laufen wird. Aber wir müssen uns nicht beeilen, um eine bestimmte Deadline zu erreichen.

Frage: Wie kann ich mitmachen?

Antwort: Wir würden gern wissen, ob Du Ideen und Feedback zu diesem Projekt hast! Wir würden insbesondere gern wissen, ob Du Arbeitsabläufe (Workflows) oder Prozesse kennst, die von diesem Projekt betroffen sein könnten. Du kannst Deine Gedanken auf der Diskussionsseite hinterlassen. Oder Du füllst dieses Google-Formular aus. Wir melden uns dann bei Dir. Einige von uns werden bei der Wikimania dabei sein und würden Dich auch gern dort treffen.

Frage: Warum ist dieser Entwurf so unklar?

Antwort: Es ist eigentlich kein Entwurf und sollte nicht so genannt werden. Wir haben keine Lösung. Aber wir wollen die besten Lösungen mit unseren Communities finden. Es könnte hilfreich sein dies als technische Untersuchung zu verstehen, um herauszufinden, wie IP-Maskierung funktionieren könnte.

Frage: Warum schaltet ihr nicht einfach die Möglichkeit ab, Bearbeitungen ohne Anmeldung vorzunehmen?

Antwort: Bearbeitungen ohne Registrierung funktioniert über verschiedene Wikimedia-Wikis hinweg. Zum Beispiel wurden in der schwedischsprachigen Wikipedia ihm Rahmen dieser Untersuchung Bearbeitungen ohne Registrierung diskutiert. Dort wurde entschieden, dass es weiterhin möglich sein soll, ohne Anmeldung Bearbeitungen vorzunehmen. In der japanischsprachigen Wikipedia gibt es einen viel höheren Anteil von Bearbeitungen ohne Registrierung als in der englischsprachigen Wikipedia. Aber die Rate der rückgängig gemachten Bearbeitungen nicht registrierter Beitragender beträgt im Vergleich nur ein Drittel – 9.5% verglichen mit 27.4%. Daraus kann man schließen, dass sie viel nützlicher sind. Wir denken, sich dafür zu entscheiden, in allen Wikis Bearbeitungen ohne Registrierung zu unterbinden eine zerstörerische Lösung ist. Die Untersuchung von Bearbeitungen ohne Registrierung lässt auch darauf schließen, dass sie wichtig für die Gewinnung von neuen Beitragenden ist.

Frage: Wer wird nun Zugriff auf die IPs nicht registrierter Nutzender haben?

Antwort: Wir werden diese Last nicht allein auf z. B. die CheckUsers und Stewards übertragen. Wir werden ein neues Nutzendenrecht bekommen oder die Möglichkeit, sich für die Einsicht von IPs anzumelden, wenn man bestimmte Anforderungen erfüllt. Andere könnten einen Teil der IP-Adressen sehen. Wir sprechen gerade mit den Communities, um herauszufinden, wie das am besten funktionieren könnte.

Frage: Wurde das bereits entschieden?

Antwort: Ja. Die Rechtsabteilung der Wikimedia Foundation hat festgestellt, dass das notwendig ist. Als die Organisation, die rechtlich für den Schutz der Privatsphäre der Wikimedia-Nutzenden verantwortlich ist, hat die Wikimedia Foundation diesen Rat akzeptiert. Sie arbeitet nun daran, den besten Weg für eine Umsetzung zu finden. Gleichzeitig unterstützt und spricht sie mit den Communities der Nutzenden. Einige Wikmedians werden damit unglücklich sein. Aber rechtliche Entscheidungen wie diese sind nicht Gegenstand eines Community-Konsens. Die Communities können sich an der Entscheidung beteiligen, wie wir das machen werden. Das muss unbedingt zusammen mit den Wikimedia-Communities festgelegt werden.

Frage. Wird die Maskierung global, für alle Wikimedia-Wikis, oder lokal, für nur ein Wiki funktionieren?

Antwort: Global. Eine maskierte IP wird über alle Wikimedia-Wikis hinweg gleich aussehen.

Frage: Werden alle unregistrierten Nutzenden entsperrt, wenn das passiert? Wenn nicht, könnte man die Information in den Logs verfolgen.

Antwort: Nein. Das würde Chaos in den Wikis anrichten. Diese Lösung muss auf einem Kompromiss basieren. Wir müssen zwischen dem Schutz der Privatsphäre unserer nicht registrierten Beitragenden und unserer Fähigkeit abwägen, die Wikis zu schützen.