WissensWert/88 - Strategien des Freies Wissens in Argentinien und Frankreich - Auf dem Weg zur Lokalisierung einer globalen Bewegung

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88 - Strategien des Freies Wissens in Argentinien und Frankreich - Auf dem Weg zur Lokalisierung einer globalen Bewegung

Zur Idee[edit]

Kurzbeschreibung deiner Idee und deren Beitrag zur Förderung Freien Wissens[edit]

Copyleft, Wikipedia und Open Access wurden in den angelsächsischen Ländern entwickelt. Politische Strategien für Freies Wissen und ein ausgeglicheneres Urheberrecht brauchen eine Berücksichtigung der politischen, rechtlichen und kulturellen Unterschiede.
Durch die Identifizierung gemeinsamer Probleme und bewährter Praktiken aus Erfahrungen mit öffentlichen Institutionen in Argentinien und Frankreich will das Projekt eine lokalisierte Argumentation für die politische Agenda entwickeln, Freies Wissen zu legitimieren und zu unterstützen (und mehr Inhalte unter CC zu lizensieren und auf Wikipedia zur Verfügung zu stellen).

Welches Ziel soll mit deiner Idee erreicht werden?[edit]

Dieses Projekt schlägt vor, zwei lokale Zugänge zur Implementierung von CC-Lizenzen durch Regierungen, Universitäten und öffentliche Institutionen wie Bibliotheken und Museen, die gemeinfreie Werke digitalisieren, mit den Mitteln der Sekundärforschung und durch Interviews in Frankreich und in Argentinien, zwei Ländern mit restriktiven Urheberrechtgesetzgebungen und Fällen der Privatisierung von gemeinfreien Werken, zu studieren. In diesen Ländern unterscheidet sich die politische und rechtliche Kultur von der der angelsächsischen Länder: Rolle des Staates und der Verwertungsgesellschaften, Widerstand gegen amerikanische Initiativen, Unterschiede zwischen copyright und droit d'auteur, Bedeutung der politischen und kulturellen Menschenrechte...
Das Ergebnis wird ein Strategiepapier in englischer Sprache sein, das als ein Leitfaden für Freie Kultur und Freies Wissen intendiert ist. Es wird danach durch die Projektleiterinnen auf Spanisch, Französisch und Deutsch übersetzt werden.

Wie lässt sich messen, ob dieses Ziel erreicht wird?[edit]

Das Projekt kann quantitativ an der Anzahl der öffentlichen Akteure gemessen werden, deren Erfahrung es dokumentiert, und an den verschiedenen Bereichen, die diese repräsentieren, und auch qualitativ durch die Relevanz für den kulturellen Kontext von den « Best Practices» und Empfehlungen, die vorgeschlagen werden.

Was ist die Zielgruppe deiner Idee?[edit]

Die Zielgruppe der Interviews sind Akteure der Bewegung für Freies Wissen in Argentinien und Frankreich, und Partner in Universitäten, Museen, Bibliotheken und anderen öffentlichen Institutionen.

Wie erreichst du diese Zielgruppe?[edit]

Mailing-Listen und Konferenzen, sowie persönliche Kontakte über Netzwerke in den Bereichen Freies Wissen, Creative Commons und Wikimedia-Chapters, und Partner in den öffentlichen Institutionen.

Beschreibe, welche Tools, Technologien oder Hilfsmittel du für die Umsetzung benötigst[edit]

Neben der Kommunikation per Email, Telefon und Skype ist eine Reise nach Argentinien notwendig, um auf bibliographische Quellen zuzugreifen und Interviews zu führen.

Wird deine Idee weiterleben, nachdem die Förderphase beendet ist? Wie nachhaltig ist dein Projekt?[edit]

Die Forschung könnte nach der Fertigstellung des Papiers fortgesetzt werden durch die Vorstellung des Projekt auf Konferenzen, Übersetzung in weitere Sprachen und Durchführung weiterer Interviews in mehr Ländern. Zukünftige Treffen, für die Reisekosten anfallen, werden Fördermittel aus anderen Quellen benötigen. Eine solche vergleichende Studie und das Strategiepapier sind der erste Schritt eines langfristigen Forschungsprojekts zum Thema lokaler Erfahrungen mit Freiem Wissen weltweit.
Das Papier wird auch auf Spanisch und Französisch, als Arbeitssprachen des Projektteams, und auf Deutsch, als Sprache der Förderstelle, übersetzt werden, das könnte die Chancen der Beteiligung von anderen Teams erhöhen.

Lässt sich deine Idee auch von anderen Zielgruppen, Orten, Projekten nutzen? Wenn ja, wie und von wem?[edit]

Die Zielgruppe soll über die beiden untersuchten Länder hinaus vergrößert werden, um Forscher und Aktivisten aus anderen romanischen Ländern und dem Bereich des Römischen Rechts (wie Deutschland), wenn sich die Hypothese von kulturellen Gemeinsamkeiten durch empirische und bibliographische Befunde bestätigt.

Zur Person[edit]

Name[edit]

Beatriz Busaniche und Melanie Dulong

Website des Einreichers oder Projektes[edit]

Profil des Einreichers[edit]