Dienstag/agree2disagree

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Pffffft.gifWikiDienstag.ch ProdUsing #DataLiteracy

Dienstag Sprints Feedlogs Glossar agree2disagree Sprint7 QDw3c
Medienwechsel twitter.jpg
Der Workflow von http://WikiDienstag.ch
WikiDienstag.ch Sticker für die #Wikicon19

SEI MUTIG re:loaded[edit]

"WE SHALL MAKE THE BASIS OF OUR STATE CONSENT TO DISAGREEMENT. THEREIN SHALL WE ENSURE ITS DEEPEST HARMONY."

(Harold Joseph Laski) #agree2disagree

Die zwei Ziele von 2030.wikimedia.org[edit]

  1. Knowledge as a Service
  2. Knowlegde Equity

Drei aktuelle Positionen als Reaktion auf #PermanentRecord[edit]

Dieser Abschnitt ist nach dem Gespräch mit Prof. Dr. Leonhard Dobusch (min 35-56) zu überarbeiten. (Work in Progress)

1. European Public Open Space #epos (Prof. Dr. Leonhard Dobusch, ZDF-Fernsehrat)[edit]

Leonhard Dobusch wird zwar von Wikimedia Deutschland stark portiert und zitiert - bis hinein in die Sprach-Bilder von #ZDFwikipedia. In Interviews zeigt er aber deutlich, dass es ihm nicht um eine Erneuerung von Wikipedia geht, sondern darum, dass die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ihre Inhalte den Learnings von Wikipedia anpassen. Aktueller Stand: Entwicklung eines "European Public Open Spaces" #epos

2. Die Profi-Wikipedia #ZDFwikipedia (Bernd Fiedler, Wikimedia Deutschland)[edit]

Bernd Fiedler arbeitet ausserhalb der von Wikipedia vorgesehen Diskussionsmöglichkeiten, bezieht sich insb. auf Prof. Dr. Leonhard Dobusch und arbeitet mit dem kommunikativen Gatekeepking durch professionellen Informationsjournalismus. Ziel scheint eine Sicherung von Qualität durch die Leistungen von Professionellen, sowohl inhaltlich, als auch im Community-Management. (Projektseite: Wiki Loves TV & Radio: "Das primäre Ziel des Projekts ist es, Inhalte der Rundfunkanstalten in die Wikipedia zu übernehmen.")

3. SEI MUTIG re:loaded #wikimedia2030 #WikiDienstag (2030.wikimedia.org)[edit]

Die Heransgehensweise von WikiDienstag.ch bezieht sich konservativ auf den akademischen Workflow der Umformung von "Daten" zu "Information" zu "Wissen". Dabei wird der technische Vorteil der MediaWiki-Software genutzt: WIKIPEDIA IS NOT PAPER. Inhaltliche Konflikte sind dabei keine Problem: Ganz im Gegenteil. Wichtig dabei ist es, stets innerhalb der durch die Software gesetzten #SmartSetting zu bleiben, das #CommunityCare auf die Herausarbeitung von Argumenten zu konzentrieren. Das erste Ziel (Knowlege as a Service) verlangt nach "Freie Daten, Freie Information, Freies Wissen". Das zweite Ziel (#KnowlegeEquity) verlangt eine fürsorgliche und gerechte Darstellung: Die Inklusion von Exkludiertem, oder eben: #agree2disagree.

Umgang mit Konflikten: Umgang(s)Formen[edit]

Konflikte sind immer anspruchsvoll.

Inhalt und Prozess differenzieren.

Rollen klären.

Ziel bleibt es, inhaltlich zu arbeiten.

Möglichkeiten der Beziehungspflege sind reichlich vorhanden. bis hin zu persönlichen treffen. vergl. WP:WikiDienstag


...

Wenn davon ausgegangen werden kann, dass inhaltliche Konflikte zum Ziel haben, Argumente zu entdecken, gilt:

- Inhaltliche Konflikte können nicht zum Ausschluss von Accounts führen.

- Das Verfahren zur Herausarbeitung von Argumenten und zur Eintragung von belegbaren, relevanten Aussagen, muss transparent und bekannt sein.

- Der Umgang im Moment von Konflikten muss klar, transparent, frei von Emotionen (sachlich), ohne Anschuldigungen und persönlichen Angriffen sein. Es ist von guten Absichten auszugehen:

  1. Die Akzeptanz zur Arbeit innherhalb des angegebenen Lemmas muss offen sichtbar bleiben.
  2. Edit War ist kein Problem, wenn noch erahnbar ist, dass es um die Herausarbeitung von Argumenten geht. (Im Zweifel für den Angeklagten.)
  3. Metadiskussionen zum Lemma werden auf der "Rückseite" eines Lemmas angegangen: Die Diskussionsseite.
  4. Die Interpretation eines Lemmas wird über die Versionsgeschichte erschlossen. (Die Genese des Textes)
  5. Meldung von unangenehmen, unproduktiven oder zerstörerisches wirkenden Konflikten sind legitim. (Störungen haben vorrang.)
  6. Vandalismusmeldungen sind keine Sperranträge, sondern Hilferufe von Beteiligten in einem Konflikt.
  7. Die Funktion der Admins im Konfliktfall ist die Abkühlung der Beteiligten zur Fortsetzung der Suche nach Argumenten.
  8. Ist der Konflikt inhaltliche, kann die Möglichkeit des Verfahrens "Dritte Meinung" genutzt werden.
  9. Ist der Konflikt beziehungsmässig, kann die Möglichkeit des Verfahrens von "Vermittlung" genutzt werden.
  10. Wenn der Konflikt beigelegt ist, können Entschuldigungen und Versöhnungen sinnvoll sein.
  11. Das Schiedsgericht prüft, ob das Verfahren rechtmässig war, ob alle Möglichkeiten Klärung ausgenutzt worden sind. Ziel des Schiedsgerichtes muss es sein, die Beteiligten bei der weiteren Arbeiten am Lemma zu unterstützen.
  12. Die Funktion der Administratoren wird durch die Definition: #CommunityCare gemacht.
  13. Alle Arbeiten müssen innerhalb von #SmartSetting erledigt werden. (Keine Hinterzimmer entscheide.)

(Das ist eine provisorische Sammlung von Ideen. Es ist ein Wiki: SEI MUTIG.)